Die Zionshalle - Gemeinde- und Konferenzgebäude des Mitternachtsrufs
Bis in die Siebzigerjahre versammelte sich die Gemeinde des Mitternachtsruf in öffentlichen Sälen der Stadt Zürich. Die Platzverhältnisse wurden jedoch immer prekärer, sodass sich der Vorstand unter der Leitung von Wim Malgo zum Bau eines eigenen Versammlungsgebäudes entschloss. Dieses sollte gleichzeitig auch als Kongresszentrum dienen. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Zionshalle 1978 eingeweiht.
Der Name Zionshalle steht für die Verbundenheit mit dem von Gott auserwähltem Volk Israel. Von israelischer Seite wurde dieses und andere Zeichen der Solidarität durch die Person des damaligen Bürgermeister Teddy Kollek honoriert: die Eingangstüren wurden mit Pannelen ausgestattet, in denen die Wappen der zwölf Stämme Israels in Perlmutt dargestellt sind. Die Zionshalle bietet im Hauptsaal Platz für 870 Personen. Zwei kleinere Säle, einer davon mit Taufbecken, sowie verschiedene andere Räumlichkeiten ergänzen das Platzangebot. Die jährliche Osterkonferenz und die traditionelle Tagung am 1. Januar sind Höhepunkte der Verkündigungsdienste in der Zionshalle.
An der Osterkonferenz 2005 wurde das neue Mitternachtsruf-Haus eingeweiht. Es dient mehreren Bereichen. Einmal finden im Erdgeschoss des Mitternachtsruf-Hauses die Übetragung der Gottesdienste sowie der Gemeinde-Kaffee statt. Weiter befinden sich dort aber auch Senioren-Wohnungen und Zimmer des zum Mitternachtsruf gehörenden
Seniorenzentrum Zion. Zu guter Letzt sind auch die Büros des Mitternachtsrufs in diesem Bau im 3. Obergeschoss untergebracht.
Link zur
Zionshalle.